Ausstellung "In grauen Zeiten" am 18. April noch einmal geöffnet

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Auf vielfältigen Wunsch noch einmal zu besuchen ist die Ausstellung "In grauen Zeiten" von Heike Jesdinsky in der Kunsthalle Montabaur. Die Künstlerin ist während der Öffnungszeit von 10 bis 20 Uhr gerne zu Führungen bereit.

Inspirierend, überraschend, zu vielfältigen Interpretationen anregend war die Werkschau von Heike Jesdinsky aus Montabaur am 28. März von 10 bis 21 Uhr in der Kunsthalle Montabaur. Die Künstlerin zeigte Arbeiten der letzten Jahre unter dem Titel „In grauen Zeiten“.


Viele Jahre arbeitete Heike Jesdinsky als Werkstoffprüferin im Thyssen-Stahlwerk Krefeld. 2012 begann sie mit Mal-Experimenten. Ihr Zugang zu künstlerischer Arbeit bestand weniger aus dem Wunsch nach Darstellung bestimmter Themen, als vielmehr im Ausloten von Möglichkeiten, die die Farbsubstanz selbst, quasi der Werkstoff, ihr bieten konnte. Am Ende konzentrierte sie sich auf nur eine einzige Farbe: ein Dunkelgrau.
Durch eine spezielle Vermaltechnik werden in den Farbbestandteilen Reaktionen ausgelöst. die bunt schimmernde Lasuren entstehen lassen, welche mit den reinen Grauabstufungen harmonische, träumerische Liaisons eingehen.
So lässt  sie gezielt Bilder entstehen, die an Landschaften erinnern, während sie durch ein spielerisch intuitives Vorgehen Bildwelten schafft, die beim Betrachter die unterschiedlichsten Interpretationen zulassen. Ein Delphin, eine Eule, eine Muschel! Oder eine Fee?
Zu schade, wenn diese Werkschau nur einen Tag für Besucher geöffnet wäre. Auf vielfältigen Wunsch ist sie am 18. April 2018 von 10 bis 20 Uhr noch einmal in der Kunsthalle Montabaur zu besuchen.

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